Parkinsongruppe
Ludwigsfelde
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Weihnachtfeier am 11. Dezember im Charlotto

Am Montag, den 11.Dezember, fand unser Gruppentreffen, schon fast aus Traditionsgründen, im Restaurant Charlotto, am Stadion, statt. Das hat sich so zum allgemeinen Gefallen entwickelt, dass wir das Vereinsjahr im Dezember bei einem guten Stück Gänsebraten ausklingen lassen.

Aber diesmal war nicht nur Feiern angesagt, sondern es gab auch noch ein paar offizielle Punkte abzuarbeiten. Durchs Programm führte, schon recht routiniert, Stellvertreter Torsten Römer.

Er startete mit den den Glückwünschen für die Geburtstagskinder der letzten vier Wochen, Sabine Zick, Torsten Römer, Lydia Czech, Peter Huschke und Anke Römer.

Unser langjähriger Leiter, Michael Pioch, hatte nach schwerer Krankheit um Entbindung vom Amt gebeten. Bevor eine neue Gruppenleitung gewählt wurde, fand Torsten würdigende Worte für die Verdienste der Familie Pioch um die Selbsthilfegruppe und deren Entwicklung über viele Jahre. Die Gruppe hat sich unter Piochs Leitung so entwickelt, dass sich jedes Mitglied wieder fand und schon auf die nächste Veranstaltung freute. Dafür gab es großes Lob, Anerkennung, immer wieder Beifall und ein kleines Abschiedsgeschenk. 

Doch nun musste ein neuer Leiter gefunden werden. Beworben hatte sich Bodo Fröhndrich und als Stellvertreter ist Torsten Römer angetreten. Die Wahl wurde für diesen Termin vorbereitet und geleitet von Peter Huschke. Als Erstes wurde beschlossen, dass die Wahl in offener Abstimmung erfolgen kann. Und dann wurden beide Kandidaten einstimmig gewählt. Es gab viel Beifall und Beide wollen Alles tun, um die Gruppe weiter zu entwickeln.

Als Überraschung sind die beiden Weihnachtsfrauen Kirsten Vesper und Silvia Buth aufgetreten, die für jeden ein kleines Präsent überreichten und ein paar nette Worte fanden. Auch der Sketch von Vera und Bernhard Heinrich fand großen Applaus.

Da die Weihnachtstafel gut besetzt war, wurde es nun endlich Zeit für Gänsebraten und Entenbrust. Wie immer schmeckte es sehr lecker! Ein große Dankeschön an dieser Stelle an das Team vom Charlotto.

 J.A. 11.12.2017

Reinhard Steinberg verstorben

Unser langjähriges Mitglied, Reinhard Steinberg, ist am 13. Oktober im Alter von 82 verstorben.

Die Beisetzung findet am Dienstag, den 24. Oktober 2017, um 12.00 Uhr auf dem Friedhof in Ludwigsfelde statt.

Er wird uns immer in Erinnerung bleiben.

 

Gruppentreffen Oktober

Unser Gruppentreffen vom Monat Oktober beinhaltete als Schwerpunkt den Vortrag von unserem langjährigen Förderer und Apotheker Frank Lietzmann zu Fragen der Medikation von Parkinson-Patienten und der noch nicht gelösten aut-idem Problematik. Der Vortrag wurde von vielen Fragen begleitet, die zeigen, dass es notwendig ist, immer wieder solche Punkte auf die Tagesordnung zu setzen.

Es wurden die Geburtstagskinder Klaus Schmiedehaus (24.09.) und Erika Schulze (01.10.) des zurückliegenden Monats gewürdigt.

Für Dezember wurden Neuwahlen der Gruppenleitung angekündigt und jedes Mitglied wurde aufgerufen, sich Gedanken über die Kandidatur zu machen.

Ende des Jahres läuft auch die Therapieserie 'Drums Alive' aus und es ist jeder aufgerufen neue parkinsonspezifische Gruppentherapien vorzuschlagen, die wir für die Gruppe nutzen können. Im Übrigen sind alle Ideen für das Jahr 2018 gefragt, die helfen, das Gruppenleben noch attraktiver zu gestalten. Dabei geht es um Fahrten, Veranstaltungen und Vorträge.

Den Kuchen für das heutige Treffen wurde von Karola Schmiedehaus zur Verfügung gestellt und allseits sehr gelobt.

 

 

 J.A.  09.10.2017

 

Gruppentreffen September

Das Gruppentreffen stand unter dem Motto „Interner Erfahrungsaustausch“.

Michael Pioch, gesundheitlich schwer angeschlagen, eröffnete wie gewohnt das Gruppentreffen.

Dem kürzlich verstorbenen Mitglied Otto Fritsche wurde zu Beginn mit einer Schweigeminute gedacht.

Im Anschluss verlas Michael Pioch mit gebrochener Stimme und unter Tränen eine eigene Erklärung, die uns alle sehr berührte. Hier schilderte er seine Freude mit der er die Gruppe über viele Jahre geleitet hat und wie sehr im die Gruppe ans Herz gewachsen ist. Um so schwerer fielen ihm zum Schluss die Worte, dass er aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen von allen Aufgaben als Regionalgruppenleiter und sonstigen Funktionen mit sofortiger Wirkung zurücktritt.

Das dieser Schritt für ihn nicht einfach war, ist für jeden von uns wohl verständlich. An dem Scheidepunkt, wo es nun mal um seine Gesundheit geht, hat er richtig entschieden! Für seine Genesung wünscht die Gruppe ihm alles Gute und möge sein eigener Wunsch, die Gruppe weiterhin mit Rat zu unterstützen, schnellstmöglich in Erfüllung gehen.

Als Stellvertreter wird Torsten Römer die Gruppe kommissarisch bis zur Wahl eines neuen Regionalgruppenleiters weiterführen.

Nach einer kurzen „Starre“ wurden noch einige Dinge angegangen bzw. besprochen. Da wir diesmal nur ein Geburtstagkind hatten, stand Karin Pioch mit ihrem 75. (27.08.) alleine im Mittelpunkt. Die Gruppe wurde gebeten, sich hinsichtlich neuer sportlicher Aktivitäten als Bewegungsangebote für das nächste Jahr Gedanken zu machen. Auch wurden die nächsten drei Treffen kurz angebrochen und einige kurzfristige organisatorische Angelegenheiten geklärt.

Im Mittelpunkt stand aber der Gesundheitszustand von Michael Pioch, der die Gruppe an diesem Tag lähmte.

ToRö 13.09.2017

 

 

Otto Fritsche verstorben

Unser langjähriges Mitglied, Otto Fritsche,  ist am  27. August im Alter von 86 verstorben. Otto war seit dem 18.Februar 2004 Mitglied in unserer Gruppe, er wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 6.Oktober 2017, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Ludwigsfelde statt. Wir werden natürlich vertreten sein. 

 

 

Gruppentreffen August

Nach unserer kurzen Sommerpause war das Interesse an diesem Treffen groß. Zu Beginn wurde den Geburtstagkindern der letzten 8 Wochen nachträglich gratuliert, Gabi Huschke 23.06., Ruth Klems 28.06,. Günter Schulze 01.07.,Angelika Dübe 22.07., und natürlich Jürgen Lehmann zum 75. am 31.07.

Unser Thema heute war die Umstellung von Pflegestufen zu Pflegegraden. Hierzu hatten wir wieder Silke Schipkowski vom Johannischen Sozialwerk eingeladen. Sie erläuterte kompetent wie immer, wie dies jetzt aussieht.

Es gibt keine Einschätzung mehr nach Zeiten sondern nach Punkten

-Hilfsbedarf orientiert sich an vorhandenen Fähigkeiten und dem Grad der Selbständigkeit

-Zeitaufwand spielt keine Rolle mehr, entscheidend ist, was kann der Mensch noch allein, wobei braucht er Hilfe.

-Körper, Psyche und soziales Umfeld erfassen mit 6 Modulen den Menschen

-Jedes Modul geht mit erfassten Punkten und einem bestimmten Prozentsatz an Gewichtung in die Erfassung ein.

Nach den Erläuterungen von Silke gab es Feuer frei für Fragen, wovon reichlich  Gebrauch gemacht wurde.

Für das nächste Treffen hat uns Silke Erläuterungen dagelassen, die Bodo Fröhndrich kopiert und am 11.09. verteilen wird.

Weiterhin informiert der Sprecher wieder einmal über unsere Situation im Waldhaus nach dem Gespräch mit Frau Petra Herbst, Stadtverwaltung.

Im letzten Monat war Bärbel Weber, Parkinson betroffen, in Großbeeren verstorben. Ihr Wunsch war es, dass statt Blumenspenden jeder einen bestimmten Betrag an unsere Gruppe spenden soll. Hier ist nun wirklich ein stattlicher Summe zusammengekommen.

MP 17.08.2017

 

 

Grillen vor der Sommerpause

Auch das Küchenbenutzungsverbot, ausgesprochen vom Waldhaus e.V., konnte uns gestern nicht davon abhalten, vor unserer einmonatigen Sommerpause, auf der Terrasse des Waldhauses unseren nun schon traditionellen Grillnachmittag zu begehen. Ausgestattet mit Papptellern und Plastikbesteck, auch nicht gerade umweltfreundlich,  ging es pünktlich los und 38 Gruppenmitglieder waren zusammengekommen, um bei guter Stimmung ein paar Stunden gemeinsam zu genießen. Burghard Knauth war wieder mit Keyboard bewaffnet gekommen und sorgte für hervorragende musikalische Untermalung. Etwas später war auch seine Tochter eingetroffen und brachte mit ihrer Stimme noch mehr Background. Nach dem Essen wurde dann auch das eine oder andere Tanzbein geschwungen, frei nach dem Motto "Tanzen mit Parkinson".

Im Laufe des Nachmittags wurde aber auch unser Geburtstagskind, Erika Riediger (18.05.) beglückwünscht und auch zwei Neumitglieder, Bernd Paatsch aus Blankenfelde und Evelin Hoffmann aus Ludwigsfelde wurden in unserer Mitte herzlich begrüßt.

Verabschieden mußten wir uns von unseren langjährigen Mitgliedern Tanja Schmerse und Klaus Kurowski, die nun ihren Spargel nicht mehr in Siethen sondern in der Lüneburger Heide kaufen werden. Beide versprachen aber bei ihrem Abschiedssekt uns ab und zu mal zu besuchen.

Einige Einzelheiten zu unseren bevorstehenden Ausflügen am 28.06. nach Wittenberg und am 22.08. nach Berlin zur IGA wurden noch besprochen.

Ein großes "Dankeschön" galt es auch wieder Frank Lietzmann, Heide-Apotheke, zu sagen, der den Nachmittag finanziell unterstützt hatte.

MP 13.06.17

 

Parkinson Tag im Stern-Center am 20.Mai

Nachfolgend ein paar Eindrücke von der Veranstaltung, bei der unsere Ludwigsfelder Gruppe sich intensiv eingebracht hat.

20.Mai Stern-Center Potsdam

Wir sehen uns !!!!!

Exkursion zur Pfaueninsel

Die Berliner hatten die Pfaueninsel zur beliebtesten und schönsten Insel Berlins gewählt. Und so wollten auch wir uns das UNESCO Weltkulturerbe, die 67 ha große Insel, etwas näher betrachten.

Bei wunderschönem Frühlingswetter "lustwandelten" wir auf den Spuren Friedrich Wilhelms des II. auf der Insel von Sichtachse zu Sichtachse. Unser Guide, Frau Casper, von den Preußischen Schlösser und Gärten, hatte uns schon an der Fähre in Empfang genommen und erklärte sehr kurzweilig, interessant, humorvoll, die Geschichte der Insel. Natürlich durften auch die Pfauen nicht fehlen, die sich laustark über unseren Besuch freuten. 

Die Anstrengung war nicht zu groß, dennoch freuten wir uns, dass wir im Wirtshaus Pfaueninsel ausruhen und unser Essen, von Zander über Königsberger Klopse und auch vegetarisch, zu uns nehmen konnten, bevor es dann wieder zurück nach Ludwigsfelde ging.

MP 28.04.17

 

HANS HANJOHR verstorben

Unser langjähriges Mitglied Hans Hanjohr ist am 13.April im Alter von 89 Jahren verstorben. Wir werden Hans vermissen und immer in guter Erinnerung behalten.

Zur Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung am 12.Mai werden wir uns von Hans verabschieden.

MP 22.04.17

 

 

Gruppentreffen mit Stefan Berg

Einen Tag vor dem Welt-Parkinsontag traf sich die Gruppe zu ihrem Apriltreffen. Bettina Nitschke wurde zu ihrem Geburtstag (2.4.) gratuliert.

Verabschiedet wurden unsere Mitglieder Evi und Karl-Heinz Zientz, die in Kürze ins Badische ziehen werden. Der Gruppensprecher bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung bei der Gruppenarbeit. Wir wünschen Beiden alles Gute für die Zukunft.

"Vom Einstellen und von der Einstellung / oder Der beste Arzt ist der Patient" war der Titel des Vortrages von Stefan Berg zu unserem Treffen. Stefan ist seit Jahren bekannter Spiegel Journalist und auch Buchautor ( u.a.Zitterpartie). Berg wurde 1964 in Berlin geboren und 2008, also im Alter von 44 Jahren, wurde bei ihm Parkinson diagnostiziert. Er erinnert sich in seinem Vortrag beispielsweise, dass ihn die Gewöhnung an einzelne Symptome  wie den Tremor weniger beschäftigten als das Wort "unheilbar". Stefan würde es angenehmer finden, das Wort "unheilbar" durch "lebensbegleitend" zu ersetzen. Wichtig ist sicherlich die Aussage, sich mehr auf die glücklichen Momente und Stunden zu konzentrieren, als ständig die Krankheit mit ihren negativen Begleiterscheinungen in den Vordergrund zu stellen.

Eine angeregte Diskussion schloss sich dem Vortrag  an.

MP 11.04.17

 

 

 

Zitat des Tages

 

 

 

Regionalleiterschulung Feldberg

Vom 24.-26.März 2017 hatten wir wieder unsere alljährliche Schulung in der Klinik am Haussee in Feldberg, in der Feldberger Seenlandschaft.

Der wohl wichtigste Punkt war die Wahl des neuen Landesbeauftragten für das Land Brandenburg und seiner Stellvertreterin. Torsten Manthe hatte bereits im Januar seinen Rücktritt für den 31.03. angekündigt. Liane Mittag wollte aus persönlichen Gründen nicht erneut kandidieren.

Der einzige Vorschlag kam von meiner Seite, ich hatte Torsten Römer, bekanntlich mein Stellvertreter in der Gruppe, als Landesbeauftragten vorgeschlagen und Kirsten Vesper, Regionalleiterin in Potsdam, als Stellvertreterin.

Beide Vorschläge wurde mit großer Mehrheit akzeptiert, Torsten erhielt 90 % der Stimmen und Kirsten sogar 100 %.

Beiden auch noch einmal von dieser Stelle herzliche Glückwünsche !!

Auch die Delegierten zur Bundesdelegiertenversammlung in Kassel wurden gewählt, Kirsten Vesper, Peter Huschke, sowie zwei Nachrücker. In diesem Jahr wird ein großer Teil des Vorstands der dPVneu gewählt.

Weiterer auch wichtiger Punkt war die Vorbereitung und Erläuterungen zu unserer Veranstaltung am 20.Mai im Stern-Center. Alle anwesenden Gruppen werden dort vertreten sein.

Neben diversen Fachvorträgen und Workshops stellte die dPV Vorstandsvorsitzende Magdalene Kaminski die beschlossen " S3 Behandlungsleitlinie für Parkinson" vor. Erläuterungen in der Gruppe folgen.

Michael Pioch

27.März 2017

 

 

Psyche und Parkinson am 13.03.

Bevor unser Hauptthema an der Reihe war, konnte unser Sprecher zwei neue Mitglieder in der Gruppe begrüßen, Renate Mierswa, selbst betroffen und Bodo Fröhndrich als Angehörigenmitglied. Auch die Geburtstagkinder der vergangenen Wochen wurden beglückwünscht, Gabi Urban (10.03.), Jürgen Glienicke (10.03.), Vera Heinrich (12.03.) und Michael Pioch (25.02.). Auch über die bevorstehenden Ausflüge am 27.04. zur Pfaueninsel , am 23.05. zum Spargelhof Klaistow und am 28.06.. nach Wittenberg wurde noch einmal informiert.

Selbstverständlich war auch die von uns mitorganisierte Veranstaltung DIAGNOSE PARKINSON! DAS LEBEN GEHT WEITER! ein Thema. Der Sprecher informierte über den Stand und verteilte die Programmflyer.

Inzwischen war auch unser Gast, Dipl. Psychologin Henriette Oelsner aus der Parkinson Klinik in Beelitz eingetroffen und wir konnten mit unserem Thema "Psyche und Parkinson" auf Wunsch aus der Gruppe beginnen. Die Akzeptanz der Krankheit, emotionale Kontrolle, Depression, Halluzinationen, Ängste im off seien hier nur exemplarisch genannt. Wir hätten sicherlich noch viel mehr Zeit haben müssen um weitere Aspekte zu beleuchten, aber der Nachmittag war schnell um und es zeigte sich, dass dieses Thema doch von allen mit Interesse verfolgt wurde.

MP 14.03.17

 

 

DIAGNOSE PARKINSON! DAS LEBEN GEHT WEITER!

Pressemitteilung zur Veranstaltung:

Im Jahr 1817, also vor 200 Jahren, wurden erstmalig die Symptome der später nach James Parkinson benannten neurologischen Erkrankung von ihm beschrieben. Es handelt sich dabei um eine  Abhandlung über die Schüttellähmung. Morbus Parkinson gehört neben Morbus Alzheimer zu den häufigsten neurogenerativen Erkrankungen.

Dies ist für uns Anlass, diese nach wie vor nicht heilbare Krankheit in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Mit unserer Veranstaltung am 20.Mai 2017 im Stern-Center Potsdam Diagnose Parkinson! - Das Leben geht weiter! wollen wir, die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. Brandenburg, eine landesweite Veranstaltung durchführen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, einer breiten Öffentlichkeit das Krankheitsbild der Parkinson-Betroffenen näher zu bringen. Die Selbsthilfegruppen des Landes Brandenburg organisieren diese Veranstaltung. An diesem Tag wollen wir in der Zeit von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr mit verschiedenen Erläuterungen und Aktivitäten das Krankheitsbild darstellen, u.a.mit medizinischen Kurzvorträgen bekannter Neurologen des Landes Brandenburg, wie z.B. Prof. Dr Georg Ebersbach (Parkinson Klinik Beelitz) und Prof.Dr.Martin Südmeyer ( Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam). Talkrunden mit Betroffenen sowie Vorstellung aktivierender Verfahren, z.B. Tai Chi (Gruppe Potsdam) und Drums Alive (Gruppe Ludwigsfelde), welche in den Selbsthilfegruppen praktiziert werden, sind ebenfalls Teile des Programms.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Diana Golze, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie übernommen.

Stefan Goericke von der Deutschen Parkinson Hilfe in Potsdam, der auch Veranstalter der jährlich stattfinden Charity Events Tulip ist, wird mit seinen Parkinson Botschaftern vor Ort sein.

Auch die AOK Nordost wird ihr Engagement für Parkinson vorstellen.

Galt Morbus Parkinson vor Jahren noch als Krankheit der Alten, so weiß man heute, dass die Patienten immer jünger werden und auch die Anzahl der Neuerkrankten pro Jahr ständig steigt. Man geht davon aus, dass in Deutschland ca. 300.000 und weltweit 5 Millionen Menschen an Parkinson erkrankt sind.

Vertreter aller 19 Selbsthilfegruppen des Landes Brandenburg werden im Stern-Center als Ansprechpartner allen Interessierten für Fragen zur Verfügung stehen.

Save the Date: 20.Mai 2017, 10.00-19.00 Uhr, Stern-Center Potsdam

Für nähere Informationen zur Veranstaltung klicken Sie bitte auf den beigefügten FLYER.

Michael Pioch/Organisationsteam/Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.

26.01.2017

 

Strom im Kopf-Gruppentreffen Januar 2017

"Strom im Kopf - meine Erfahrungen mit Medikamenten und der Tiefen Hirnstimulation" ist der Titel der Präsentation unseres Mitgliedes Torsten Römer und der Säulensaal des Waldhauses war wieder einmal gut gefüllt um den Ausführungen von Torsten zu lauschen und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Zuvor jedoch wurden natürlich wieder die Geburtstagskinder der letzten vier Wochen beglückwünscht ,Klaus Schötz 16.12., Brigitte Osterburg 28.12., Tanja Schmerse 28.12., Mandy Rust 30.12., Klaus Kurowski 6.1., Olaf Rust 6.1., Kar-Heinz Zientz 7.1.. Einen ganz besonderen Geburtstag konnte am 4.1. Bernhard Heinrich begehen, den 85 !!

Danach präsentierte und erläuterte der Gruppensprecher die Finanzen des Vorjahres. Es gab keine Einwände und so kann das Jahr 2016 abgeschlossen werden.

Auf zwei schon geplante Ausflüge, am 27.04. zur Pfaueninsel und am 28.06. nach Wittenberg wurde dann noch hingewiesen.

Dann aber konzentrierte man sich auf die Ausführungen von Torsten, der sehr offen über die Probleme der ersten Jahre mit Mr.Parkinson berichtete und wann dann die Entscheidung zur THS Operation kam. Von Halluzination über Spielsucht reifte dann die Entscheidung, die aber auch mit der Familie beschlossen wurde. Dankbar zeigte sich Torsten auch bei seiner Frau Anke, die auch in dieser schweren Zeit immer an seiner Seite war.

Dann aber, nach ersten Gesprächen im Ernst von Bergmann in Potsdam, ging es in die Charité in Berlin und Torsten ist davon überzeugt, dass auch diese Entscheidung für die Charité in Berlin die Richtige war.Torsten schilderte dann wie die Vorbereitungen und der Eingriff im einzelnen gelaufen sind, OP Zeit ca. 12 Stunden, dann noch einma vier Stunden für das Einsetzen des Schrittmachers.

Torsten wies aber auch darauf hin, dass man nicht davon ausgehen kann, dass alle Parkinson Symptome nach der OP beseitigt sind, aber im Vergleich zur vorherigen Situation eine erhebliche Verbesserung eingetreten ist und er im Nachhinein sagt, er hätte das viel früher machen müssen.

Der Sprecher dankte Torsten für diesen interessanten Vortrag und betonte, dass wir als Gruppe sehr froh sind ihn bei uns zu haben.

MP 11.01.17